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Calypso Teil 2

Anfang der Woche stattete ich dem Jugendhaus Calypso einen zweiten Besuch ab.

Nachdem ich mir beim ersten Mal das Gelände rund um das Jugendhaus genauer angesehen hatte, führte mich Jugendhausleiterin Frau Strähle-Hottenrott dieses mal im inneren Bereich des Jugendhauses herum, und wir unterhielten uns recht lange.

Die Anlage selbst ist nicht nur von außen in einem hervorragenden Zustand.

Gemütliche Sofaecken, eine Werkstatt, Tischkicker, Tischtennis und ein Pooltisch runden die Außenbereiche mit Volleyballfeld, Skateanlage oder Grillplatz ab.

Der Billardtisch war erkennbar frisch bezogen und in einem generell guten Zustand mit natürlichen Abnutzungserscheinungen. Mein Teststoß war zwar misslungen, aber das lag an mir, nicht am Tisch.
Er mag nicht unbedingt ausreichen um ein ordnungsgemäßes, offizielles Turnier abzuhalten, aber für ein bisschen Spaß wird er mehr als ausreichen.

Frau Strähle-Hottenrott berichtete mir auch länger von der Arbeit und dem Team sowie von der Verantwortung die sie tragen.

Ich bekam einen Eindruck davon, mit welcher bewundernswerten Hingabe hier gearbeitet wird, aber natürlich auch von den Grenzen des persönlich Machbaren, mit denen man gerade im Bereich der Jugend- und Sozialpädagogik konfrontiert ist.
Es ist nicht ohne Grund, dass die Statistiken gerade in diesen Bereichen häufige Fälle von Erschöpfungskrankheiten wie dem Burn-Out Syndrom aufweisen.

Das persönliche Engagement, von dem mir berichtet wurde, ist bewundernswert und verdient jede Unterstützung durch das Amt des Bürgermeisters.

ich erfuhr unter Anderem auch, dass das Jugendhaus einen kollektiven Besuch der Kandidatenvorstellung organisierte und die Jugendlichen einige Fragen vorbereiteten, und wie wir sehen durften, kamen einige der interessantesten Fragen von hier.

Wie vorher bereits gesagt verdient das Jugendhaus mit solcher bewundernswerten Arbeit jede Unterstützung durch das Bürgermeisteramt, weshalb ich Frau Strähle-Hottenrott von meiner Idee berichtete, regelmäßige Besuche des Bürgermeisters im Jugendhaus zu planen, um den Jugendlichen eine eigene Stimme in der Gemeinde zu verleihen.

Ob diese nun einen formelleren Rahmen, wie etwa bei einem Jugendgemeinderat, oder einfach indem ich mich mit den Kindern und Jugendlichen direkt beschäftige – und sei es bei einer Partie Pool – wird sich herausstellen.

In jedem Fall möchte ich da sehr eng mit dem Jungendhausteam zusammenarbeiten.

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